Niddatalsperre-Schotten

Niddatalsperre – Schotten

Ein Super Wetter ist heute, und wir möchten dieses für eine kleine Wanderung nutzen. Die Niddatalsperre bei Schotten eignet sich hierfür besonders. Der Weg rund um die Talsperre ist komplett asphaltiert und ebenerdig, und hat eine Länge von knapp 6 Kilometer.

Wir steigen am Parkplatz an der B 455 „Niddastausee“ in den Rundweg ein. Dieser Parkplatz ist an Wochenenden meist überfüllt, da hier auch einige beliebte Freizeit- und Einkehrmöglichkeiten am Ufer des Sees bereitstehen. Heute an einem Dienstag Vormittag ist es eher ruhig.

Wir laufen Richtung Schotten. Der Stausee ist nicht ganz gefüllt, und so ergibt sich ein ungewöhnliches Bild. Wir wagen uns an das Ufer und gehen einige Meter dort wo normalerweise schon das Wasser hinreicht. So gelingen uns einige schöne Fotos und Filmszenen.

Auf dem Asphaltweg zurück, durchlaufen wir ein Naturschutzgebiet und erreichen den Zufluss der Nidda in den See. Die Niddatalsperre die von 1968 bis 1970 errichtet wurde, dient vorrangig dem Hochwasserschutz und der Niedrigwasseranreicherung in der Nidda während der abflussarmen Zeiten. Nebenbei dient die Talsperre auch der Stromerzeugung aus Wasserkraft sowie der Naherholung.

An einer Wegkreuzung kann man seine Wanderung ausdehnen, und zu den Riesenmammutbäumen bei Schotten wandern. Wir möchten nur eine kleine Wanderung machen, und setzen den Weg am Ufer fort. Wir erreichen eine kleine Bucht mit dem Zufluss des Läunsbach.

Als wir die Bucht umgehen, fallen uns ungewöhnliche Bewegungen im Wasser des Sees auf. Für eine Ente oder andere Wasservögel, sind die Bewegungen zu groß. Mit unserer Fotoausrüstung zoomen wir an das Objekt heran, und stellen fest dass es sich wohl um einen Taucher handelt (siehe Video), der das Ufer erreichen möchte. Puh da schüttelt es einem, wir möchten die Temperatur des Sees gerade nicht wissen.

Nun laufen wir auf das Absperrbauwerk der Talsperre zu, das sich mächtig vor uns erhebt. Ein riesiger Trichter steht am Rande des Bauwerks. Wir vermuten dass dies der Überlauf ist. Das möchten wir auch mal erleben, sollte der See so voll sein dass das Wasser in diesen riesigen Überlauf stürzt.

Wir gehen über den Damm, von dem man noch mal herrliche Blicke auf den See und in das Niddatal genießen kann, und kommen zu unserem Ausgangspunkt zurück.

Diesen Rundweg nehmen wir gerne in unsere „Top Tipps“ im Vogelsberg auf. Allerdings empfehlen wir den Weg an Werktagen zu laufen. Denn an Wochenenden ist er meist überlaufen und wird auch von vielen Radfahrern benutzt.

 

 

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