Die Felsentour R 4 – Ilbeshausen bei Grebenhain

Der Schwarze Fluss
rauscht wild in einer Schlucht
Informationen begleiten den Weg
Die Uhuklippen
Sagen und Mythen umgeben die urigen Basaltformationen

Der Luftkurort Ilbeshausen-Hochwaldhausen, ist ein Ortsteil der Großgemeinde Grebenhain im Hohen Vogelsberg. Unmittelbar westlich von Hochwaldhausen beginnt ein großes Waldgebiet. Die Altefeld, hier auch Schwarzer Fluss oder Schwarzbach genannt, entspringt im Westen und durchfließt beide Orte.

Es geht

Es ist Sonntagmorgen, sonnig, sehr warm und schwül. Wir möchten nur eine kleine Tour machen und wenn möglich im Schatten laufen. Da bietet sich der Felsenweg in Ilbeshausen-Hochwaldhausen mit ca. 4,7 km geradezu an.

Wir parken auf dem Parkplatz am Kurpark, der sich in der Länge fast durch den ganzen Ort zieht. Hier findet man auch das Infohaus der Gemeinde Grebenhain mit Wanderkarten und Flyer. 

Wir orientieren uns am Wegezeichen R4 des Felsenweges und kommen an der Hinterseite der Vogelsberg Klinik auf einen Waldpfad.

Man hört schon das rauschen des Schwarzen Fluss und die ersten Wanderer begegnen uns schon am Anfang des Waldes. Das waren wohl Frühaufsteher, da Sie den Wald Richtung Parkplatz schon verlassen.

 

Streckenparameter
Erlebnis 90%
Schwierigkeit 33%
Landschaft 100%
Gastronomie 70%

Streckenlänge: ca. 4,7 km
Dauer: Ca. 1,30 Stunden
Höhenlage: Höchster Punkt 565 m ü.NN, tiefster Punkt  473 m ü.NN 
Höhenüberwindung: 92 m
Anfahrt: Über B275 oder L3338,
Kleidung und Anforderung: Festes Schuhwerk, Wind-/Regenjacke, Trittfestigkeit, Kondition

Vom des Wassers begleitet

Man überquert das romantische Schwarzbachtal. Geht weiter auf dem Wasserweg und dem Pflanzgartenweg mit weiteren Informationsstelen.

Der breite Forstweg geht kontinuierlich leicht bergauf und ist nicht besonders erlebnisreich. 

Durch den mystischen

An einer Wegkreuzung überquert man wieder den Schwarzbach und geht auf der anderen Seite des Tals bergab.

Ein Abzweig zu einem Waldpfad führt zum "Teufelstisch" und der Basalt-Felsformation „Uhuklippen“.

Vor Millionen von Jahren haben Lavamassen, die aus Schloten und Spalten ausgetreten sind und erkalteten, diese Felsformationen erschaffen.

Die Sage der Uhuklippen  erzählt: der Müller der Teufelsmühle in Ilbeshausen befreite sein Kind aus der Höhle eines mannsgroßen Uhus, den er mit der Mistgabel besiegte.

Beeindruckend ist die Gesteinsformation vulkanischen Ursprungs allemal: fast 500 Meter lang, gut zehn Meter hoch, ein Randabbruch eines Lavastroms.

Weiter durch einen Waldabschnitt, kommt man zum Ausgangspunkt des Parkplatzes am Kurpark wieder zurück.

Wer Lust hat, macht noch einen Abstecher zur Teufelsmühle.

Einer der bedeutendsten Fachwerkbauten in Hessen und darüber hinaus. Auch das Mühlrad dreht sich noch im Wasser des Schwarzbachs.

Teufelstisch
Uhuklippen
Teufelsmühle

Unser

Eine wirklich kleine Tour mit schönen Eindrücken und einem Lernfaktor. Der Rundweg ist aber auch ausdehnbar. Denn es kreuzen mehrere Rundwege die Tour.

Den öden Forstweg hätte man durch einen Pfad durch den Wald ersetzen können. 

In Ilbeshausen-Hochwaldhausen gibt es genug Einkehrmöglichkeiten. Ein Besuch der Teufelsmühle ist Pflichtprogramm, wenn man schon im Ort ist!

Zum

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Wer mehr über die Tour und die beiden Orte erfahren möchte, fährt einfach hin oder schaut auf der Webseite www.ilbeshausen-hochwaldhausen.de vorbei.

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