Die Teufelsmühle in Ilbeshausen

Die Teufelsmühle in Ilbeshausen ist ein Juwel der Fachwerkkunst. Sie wurde von einem Zimmermann namens Hans Muth, in siebenjähriger Bauzeit 1691 fertig gestellt, und zählt zu den bedeutendsten Fachwerkbauten Deutschlands. Die denkmalgeschützte Mühle ist heute privat bewohnt, aber von außen zu bewundern.

Die Teufelsmühle ist ein asymmetrischer zweigeschossiger Fachwerkbau. Während die zur Straße hin gerichteten Fassaden voll zweistöckig sind und ein reich gegliedertes Fachwerk zeigen, reicht die Dachfläche auf der Rückseite hinunter bis zum ersten Erdgeschoss. Diese Bauform ist unüblich für den Fachwerkbau im Vogelsberg.

Die Stockwerke der beiden Schaufassaden, insbesondere am Giebel, sind zweiteilig. Im unteren Teil verläuft ein durchgehendes Band von Zierrauten, während der obere Teil durch “kurze Männer“ gebildet wird. Die Giebelwand weist sieben Vorkragungen auf. Noch vorhanden und betriebsfähig ist das Mühlrad.

Das älteste Bauelement der Teufelsmühle ist die Haustür, die aus dem 16. Jahrhundert stammt und sehr wahrscheinlich vom Vorgängerbau übernommen wurde.

Das Linke der 4 Giebelfenster bleibt im Übrigen immer einen Spalt geöffnet, damit der Teufel der Sage nach, jederzeit ein und ausfahren kann.

 

Die Sage über die Teufelsmühle

 

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