
Winterzauber am Ober-Mooser See: Von Eis, Sonne und treuen Schwänen
Der Ober-Mooser See, der sich uns von seiner eiskalten, fast vollständig zugefrorenen Seite zeigte. Schwanenloch mit 14 Schwänen gezählt.

Der Ober-Mooser See, der sich uns von seiner eiskalten, fast vollständig zugefrorenen Seite zeigte. Schwanenloch mit 14 Schwänen gezählt.

Der Herbstzauber hat eine ganz besondere Magie, nicht wahr? Wenn sich die Blätter in ein leuchtendes Farbenspiel verwandeln und die Luft klar und frisch wird, zieht es mich unwiderstehlich nach draußen.

Die Herchenhainer Höhe (733 m NN) – unser Hausberg im Hohen Vogelsberg – begeistert uns zu jeder Jahreszeit.
Besonders die Sommerabende sind pure Magie: goldene Wiesen, bunte Flora & Fernsichten, die beim Sonnenuntergang einfach verzaubern.
Teil des prämierten Bergmähwiesenpfads Herchenhain – ein wahres Naturjuwel und ein Traum für Fotografen.

Wir wollten einen Hotspot im Hohen Vogelsberg, suchten einen Blick ins Tal – landeten aber nur auf einer Hochebene mit Feldern. Keine spektakuläre Aussicht, keine epische Weite ins Tal. Einfach nur Felder, ein paar Bäume und Wolken. Was nun?

Ein Spaziergang in der Mittagssonne – mit Schwalben im Flug, Schwänen am Ufer und einem Reh vor der Kamera. Natur pur in der Vulkanregion Vogelsberg, so wie sie viele erleben: lebendig, unerwartet, wunderschön.

Im Naturschutzgebiet Ober-Mooser Teich können Frühlingsgefühle wahrhaft erwachen. Das Gebiet, ein Brut- und Rastplatz für zahlreiche Wasservögel, lockt Naturfreunde mit seiner Vielfalt an Flora und Fauna.

Diesmal nur mit einem Objektiv ausgestattet – einem Festbrennweitenobjektiv von 85 mm f1.4 – konnten wir die Naturfotografie rund um die Herchenhainer Höhe auf eine andere Art und Weise erkunden. Durch eine gezielte Offenblende entstanden schöne Unschärfebereiche

Die Totenkirche in Meiches ist ein bedeutendes touristisches Ziel. Der Taufstein aus dem 15. oder 16. Jahrhundert ist bemerkenswert, ebenso wie die Wallfahrten zum Totenköppel bis ins 20. Jahrhundert. Sowohl Katholiken als auch Evangelische suchten die Kirche auf. Das Wasser im Taufstein galt als heilkräftig.

Die Kreuzkapelle in Herbstein war schon in vorchristlicher Zeit ein geheimnisvoller Treffpunkt, an dem sich verschiedene Wege und Grenzen kreuzten. Später wurde an diesem Ort ein Kreuz aufgestellt, das schnell zu einem beliebten Ausflugsziel für Familien aus Herbstein nach der Sonntagsandacht wurde.