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Herchenhainer Höhe – Ein Foto das eine Geschichte erzählt

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Unser Foto der Woche zeigt wohl den schönsten Fernblick von der Herchenhainer Höhe im Hohen Vogelsberg.

Für Begeisterte der Fotografie:
Tageszeit: Nachmittag
Kamera: IPhone 12Pro
Objektiv: Weitwinkel
Einstellungen: IPhone Automatik
Entwicklung des RAW: Luminar NEO

Fotos von Uve im Team Vogelsbergliebe

Smarthphone Fotos

Oft werden Fotos die mit dem Smarthphone geschossen wurden von Fotograf*innen etwas verpönt.

Warum eigentlich? Alle aktuellen Handykameras sind durchaus in der Lage tolle und professionelle Fotos zu machen.

Das hier verwendete Apple iPhone 12 Pro liefert 12 Megapixel und besitzt eine Brennweite von 26 mm (auf Kleinbild gerechnet). Das reicht sogar für Ausdrucke bis DIN A3 aufs Fotopapier zu bringen.

Und die Qualität der Fotos sind in Schärfe, Farben und Konturen absolut Okay. Die „Immer-dabei-Kamera“ sollte man also durchaus für professionelle Shoots benutzen.

Auf die Komposition kommt es an

Da das Smartphone in der Regel alle Einstellungen selbst vornimmt, können Fotografierende sich eigentlich vollends auf das Motiv konzentrieren.

Typisch überhastetes Foto, das durchaus die Freude über das Panorama zeigt, die man gerade empfindet. Aber für die Betrachtenden keinen Aha-Effekt erzeugt, da das Bild nichts erzählt.

Leider stellen wir immer wieder fest, dass, wie in diesem Beispiel, der erste Eindruck am Spot festgehalten wird. Man ist von der Aussicht überwältigt und muss das nun schnell für seine Freunde auf Instagram teilen.

Dabei entsteht zwar ein ansehnliches – aber kein erzählendes Foto!

Der Aha-Effekt des Fotos

Der gleiche Spot zur selben Zeit, aber von einigen Metern weiter hinten fotografiert. Hier erzählt das Foto eine Geschichte. Und wir brauchen noch nicht einmal bewegte Bilder.

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Fotografierende sollten kurz in sich gehen, um die Geschichte ihres Fotos vor dem Schuss zu finden.

Aussage des Fotos: Hallo Leute schaut mal, ich verbringe gerade einen tollen Tag an der Herchenhainer Höhe. Das Wetter ist erste Sahne und hier an diesem tollen Aussichtspunkt ist zur Zeit keine Menschenseele. Ich spaziere gerade von einem Waldstück am Ziel unserer Wanderung herunter, da tut sich dieses Bild vor uns auf. Wir werden jetzt hier eine letzte kleine Rast einlegen, um das wunderschöne Panorama zu genießen. Habt Euch wohl und bis bald.

Na, mal ehrlich. Ist das nicht die Geschichte dieses Fotos, das die Betrachtenden so wahrnehmen könnten? Sicherlich gibt es auch andere Interpretationen. Egal, Hauptsache, das Foto hat sie erzählt. Das nennt man Komposition des Fotos.


Foto des Monats

Unsere interne Redaktion wählte das Bild als Foto des Monats. Dieses kann man in unserem Druckshop erwerben.

Wie entstand dieses Foto

Ja, es ist tatsächlich ein Handyfoto und einzig mit der Automatikfunktion aufgenommen. Ich habe die beiden Steinsäulen als Rahmen benutzt, das verleiht dem Bild Tiefe.

Dann suchte ich gezielt die Schatten. Die lassen das zweidimensionale Bild, das eine Kamera ja nun mal macht, dreidimensional erscheinen.

Das Foto wurde aus dem schattigen Wald heraus in Hüfthöhe fotografieret. Das erstere verhindert den direkten Sonneneinfall auf das Objektiv, was mehr Strukur in das Bild bringt. Der Schuss aus der Hüfte bringt einen anderen Blickwinkel der zum Aha-Effekt beitragen kann.

Bewusst habe ich die Holzbänke und Tische mit auf das Bild genommen, sowie Teile von Bäumen. Das rundet meine Geschichte ab.

Tipp

Verwendet in Eurem Smartphone (und allen anderen Kameras) das RAW-Format zusätzlich zum JPG. Dieses Format speichert ein digitales Negativ auf Eure Speicherkarte. In der Nachbearbeitung sind dann viel mehr Bildinformationen vorhanden, um dem Bild den letzen Schliff zu geben.

Ich benutze nur das RAW-Format und entwickle somit das Foto von Anfang an mit den Grundfunktionen des Bildberabeitungsprogramms, bis hin zu den Feinheiten mit Pinseln, Masken und Filtern.

Dabei verwende ich Adobe Lightroom und Photoshop sowie Luminar Neo. Letzteres ist eine preiswertere Alternative zu den Adobe Produkten und nicht so schwer zu erlernen. Es gibt aber auch kostenlose Apps für IOS und Android. Sehr intuitiv ist dabei Photoshop Express.

Transparenz: Alle erwähnten Produkte im Blog sind von uns regulär gekauft.
Wir erhalten keinerlei Zuwendungen von genannten Firmen!



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