Traumhaft – Inversionswetterlagen im Hohen Vogelsberg

Wir behaupten mal einfach, dass eine Inversionswetterlage vom Hohen Vogelsberg ausgesehen, die schönsten und vor allem, interessantesten Eindrücke hinterlässt.

Wenn die oberen Luftschichten wärmer werden als die unteren, und das entstehende Wasserdampfpolster der Atmosphäre auf Hochflächen himmelwärts dünner wird als im Tal, dann kommen diese beeindruckende Nebellandschaften zustande.

Wie riesige Wattebäuschen liegen dann die Nebelfelder über den Tälern. Die Lichtspiele der Sonne lassen einem aus dem Staunen kaum herauskommen. Eine surreale Landschaft scheint vor einem zu liegen. Aber nein, es ist real, so traumhaft real!

Gerade die Südseite des Hohen Vogelsberg, mit ihrer abfallenden Höhe von der Herchenhainer Höhe (733 m NN), bis Frankfurt am Main (112 m NN), ist prädestiniert für atemberaubende Inversionswetterlagen.

Die Flüsse Main, Kinzig und Nidda sorgen für ausreichende Feuchtigkeit, in dem der Nebel so anhaltend schön in den Tälern verweilen kann. Sie Sonne wandert gerade im Winter tief über die Nebelfelder, und sorgt zusätzlich für imposante Lichtspiele.

Wenn dabei noch ein leichtes Lüftchen weht, entstehen viele verschiedene Formationen und Sichtfelder.

Es ist eine Überlegung wert, wenn der Wetterbericht auf eine Inversionswetterlage hinweist, sich auf den Weg in die Berge zu machen, um das Schauspiel zu beobachten. Wer dabei die Möglichkeit hat, das Spektakel aus einer Jausenstube oder Berghütte bei einem Kännchen Tee zu genießen, hat garantiert einen herrlichen Tag erlebt.

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